KI-Assistenten sind im Entwickleralltag angekommen. Da natürliche Sprache die primäre Schnittstelle zu diesen Werkzeugen ist, sind in kurzer Zeit zahlreiche Ansätze entstanden, KI in den Entwicklungsprozess zu integrieren. Sie reichen vom explorativen „Vibe Coding“ bis zu stark formalisierten Workflows. Doch welcher Ansatz trägt auch über den Prototyp hinaus?
Diese Session beleuchtet Spec-Driven Development (SDD). Der Ansatz verbindet die Geschwindigkeit KI-gestützter Codegenerierung mit einer strukturierten, versionierten Spezifikation als zentralem Artefakt. Statt Anforderungen in flüchtigen Prompts zu formulieren, wird die Spezifikation zur verbindlichen Grundlage für Implementierung, Tests und Weiterentwicklung.
Grundlage des Vortrags ist ein konkretes Projekt: ein Simulationswerkzeug, mit dem ein Scheduling-Algorithmus unter verschiedenen Scheduling-Strategien getestet und verglichen wird. Anhand dieses Projekts zeigen wir, wie SDD in der Praxis funktioniert, wo der Ansatz seine Stärken ausspielt und an welche Grenzen er stößt.
Die Teilnehmenden erhalten:
einen Überblick über das Prinzip von Spec-Driven Development und seine Abgrenzung zu Vibe Coding
Einblicke in einen realen SDD-Workflow, von der Spezifikation bis zum lauffähigen Code
Erkenntnisse zu Randbedingungen, Fallstricken und Best Practices für den eigenen Einsatz
SAVE THE DATE: