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Specification-driven development – strukturiertes Vibecoding

12. Januar 2027
17:00 Uhr
20 Minuten
  • Vibe Coding vs. Spec-Driven Development (SDD): Ansätze der KI-gestützten Codeerstellung im Vergleich
  • Die Spezifikation als zentrales Artefakt: Strukturierte und versionierte Vorgaben statt flüchtiger Prompts
  • Praxiseinblick in den SDD-Workflow: Der Weg von der Spezifikation bis zum lauffähigen Code
  • Konkretes Fallbeispiel: Entwicklung eines Simulationswerkzeugs für Scheduling-Algorithmen
  • Lessons Learned: Randbedingungen, Fallstricke und Best Practices für den eigenen Praxiseinsatz

Beschreibung

KI-Assistenten sind im Entwickleralltag angekommen. Da natürliche Sprache die primäre Schnittstelle zu diesen Werkzeugen ist, sind in kurzer Zeit zahlreiche Ansätze entstanden, KI in den Entwicklungsprozess zu integrieren. Sie reichen vom explorativen „Vibe Coding“ bis zu stark formalisierten Workflows. Doch welcher Ansatz trägt auch über den Prototyp hinaus?

Diese Session beleuchtet Spec-Driven Development (SDD). Der Ansatz verbindet die Geschwindigkeit KI-gestützter Codegenerierung mit einer strukturierten, versionierten Spezifikation als zentralem Artefakt. Statt Anforderungen in flüchtigen Prompts zu formulieren, wird die Spezifikation zur verbindlichen Grundlage für Implementierung, Tests und Weiterentwicklung.

Grundlage des Vortrags ist ein konkretes Projekt: ein Simulationswerkzeug, mit dem ein Scheduling-Algorithmus unter verschiedenen Scheduling-Strategien getestet und verglichen wird. Anhand dieses Projekts zeigen wir, wie SDD in der Praxis funktioniert, wo der Ansatz seine Stärken ausspielt und an welche Grenzen er stößt.

Die Teilnehmenden erhalten:

einen Überblick über das Prinzip von Spec-Driven Development und seine Abgrenzung zu Vibe Coding
Einblicke in einen realen SDD-Workflow, von der Spezifikation bis zum lauffähigen Code
Erkenntnisse zu Randbedingungen, Fallstricken und Best Practices für den eigenen Einsatz

Zielgruppe

Der Vortrag richtet sich an Fachkräfte aus Softwareentwicklung, Architektur, Requirements Engineering und Qualitätssicherung, die nach strukturierten und nachhaltigen Wegen suchen, KI-gestützte Codegenerierung in ihre Entwicklungsprozesse zu integrieren.

Besonders relevant ist der Vortrag für:

  • Softwareentwickler und Lead Developer
  • Software- und Systemarchitekten
  • Requirements Engineers und Anforderungsmanager
  • Product Owner und Technische Projektleiter
  • Testmanager und QA-Verantwortliche
  • Systemingenieure / Systems Engineers
  • Fach- und Prozessexperten

Es ist besonders interessant für alle, die verstehen möchten, wie sich die Lücke zwischen explorativem „Vibe Coding“ und verlässlicher Softwareentwicklung schließen lässt und wie strukturierte Spezifikationen zur verbindlichen Grundlage für KI-generierten Code, Tests und die zukünftige Weiterentwicklung werden.